Gospelchor Church People: Der Gospelchor aus Langen bei Bremerhaven

Oh Happy Day – Konzert in der Gospelkirche

von Karin Koch

In voller Erwartung auf einen Happy Day, haben wir uns am Sonntag, den 20. April 2008, in Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Hannover gemacht. Dort waren wir von Joachim Dierks und Christine Hamburger zu einem Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden in die Gospelkirche eingeladen. Vor dem Gospelgottesdienst haben wir in der Kirche ein Konzert gegeben.

Joachim ist Pastor an der Gospelkirche, Christine ist bekannt in Gospelkreisen unter dem Namen Sister T und mit beiden haben wir schon zwei Workshops und einmal Stimmbildung absolviert.

Wenn so viele Leute unterwegs sind, passiert natürlich hier und da mal etwas.

So haben unsere drei Taxifahrer, Markus, Christoph und Simon beim Entleeren des Kofferraumes auch gleich das Gepäck vom Taxifahrer mitgenommen. Da der Inhalt aber nicht besonders wertvoll war, haben sie den Rucksack selbstverständlich zurückgegeben. Auf der Quittung, die sich Simon ausstellen ließ, stand die Telefon-Nummer des Taxiunternehmens und unser Simon merkt sich auch immer die Taxi-Nummer, damit man ihn auch immer auf dem direkten Weg an sein Ziel fährt und nicht auf Umwegen. Ja ja, unser Simon ist schon ein schlaues Kerlchen.

Die Crew aus dem Kirchenbus hat bei der Parkplatzsuche direkt vor der Kirche einen schönen Grünstreifen entdeckt. Nichts wir rauf da – aber irgendetwas stimmte nicht. Der Bus bewegte sich irgendwie abwärts – eingesackt, ach du Schreck, aber bei den 9 Insassen muss man wohl mit so etwas rechnen. Nach durchgedrehten Reifen, Stöcken suchen und Anschieben ist dann die Sache aber glimpflich zu Ende gegangen.

Die Fahrgemeinschaft von Ole ist nur knapp einem Unfall entgangen. Im Kreisel in Hannover ist ihnen ein PKW quer vors Auto gefahren. Nur der schnellen Reaktion von Ole ist es zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passiert ist.

Bis auf diese paar Kleinigkeiten sind wir alle ohne größere Pannen gegen 15.00 Uhr an der Gospelkirche eingetroffen. Draußen sind wir schon mit Kaffee, Tee und Keksen begrüßt worden. Zum Einsingen und zum Soundcheck ging es dann in die Kirche, die schön warm war (ist leider nicht immer so). Danach hatten wir im Gemeindehaus noch Gelegenheit zum Verspeisen der mitgebrachten Sachen und zum schick machen. Unser Christoph hatte zwar seine schwarzen Schuhe vergessen, aber uns kann ja so schnell nichts erschüttern. Er hat seine weißen Turnschuhe einfach ausgezogen und schwarze, getragene Socken von Simon angezogen – so einfach ist das (zumindest für die, die nicht unmittelbar in der Nähe von Christoph standen).

Gegen 17.30 Uhr ging es endlich los. Ich glaube, dass die Lieder, die wir gesungen haben, gut angekommen sind. Wir haben jedenfalls ordentlich Applaus erhalten.

Dann kündigte Joachim die Konfis an. Sie hatten sich in einer Konfirmanden-Freizeit Gedanken zum Thema „Kreuz“ gemacht. Mit Modelliermasse hatte sich jeder seine eigene Vorstellung vom Kreuz geformt. Diese Form und der Konfirmationsspruch wurden der Gemeinde auf einer Leinwand von jedem einzelnen Konfirmanden vorgestellt und kommentiert.

Außerdem präsentierten sich die Konfis noch mit einer künstlerischen Darbietung. Es wurde eine Szene aus der TV-Sendung “Germany’s next Top-Model” gespielt. Eingebunden darin auch Tine als Heidi Klum und Joachim als Payman. Diese kleine Einlage sollte als Gleichung an die Tempelreinigung gesehen werden. Mit viel Beifall wurden die Konfirmanden dann verabschiedet. Die Erleichterung war ihnen anzusehen.

Das letzte Lied im Gottesdienst war der bekannte Gospelsong “Oh happy day”. Unsere Solisten sind ja wirklich sehr gut, aber der Solist Björn von Tines Gospelchor ist noch sehr guter.

Bei dem Segenslied „God will bless you“, erhielt jeder einzelne von uns eine Rose von Tine. Dieses war eine ganz tolle Geste, wir haben uns sehr gefreut.

Bevor wir uns dann auf den Heimweg gemacht haben, haben wir noch das Kirchencafe besucht. Dieses Cafe befindet sich auf der Empore, also direkt in der Kirche, ganz toll. Hier gibt es kleine Sitzgruppen, Wärmestrahler, Palmen, Speisen, Getränke und vieles mehr. Hier kann man die Zeit gut verbringen und ist Gott ziemlich nah. Ich weiß, man braucht weder Raum noch sonst irgendetwas um Gott nahe zu sein, aber ist es unter solchen Bedingungen nicht sehr viel schöner???

Ich glaube, ich spreche nicht nur für mich, wenn ich sage, das war wirklich ein Happy Day!