Guidos Gospelkirchentag Reisebericht
Freitag, 5. September, 13 Uhr, Spaden
In freudiger Erwartung, dass Ralf mich gleich abholen würde, stand ich, ausnahmsweise mal komplett mit allem fertig, in meinem Flur und war zugegebenermaßen schon leicht aufgeregt. Was würde mich in Hannover erwarten? Würden wir die Kirche rocken? Würde ich meinen Text diesmal richtig singen? Aber da wurde mein Grübeln durch Ralfs Klingeln an der Haustür auch schon beendet. Wir packten meine Sachen in seinen Wagen, um dann weiterzufahren und die beiden Mädchen abzuholen. Gemeint sind Britta und Kerstin. Das taten wir dann auch, und schwer bepackt – vom Gepäck natürlich – ging es Richtung Hannover.Es wurde während der Hinfahrt viel geredet und gelacht. Ralf, wie immer ein guter Autofahrer, brachte uns souverän an unser Ziel, die Jugendherberge.
Einige der Church People waren uns zuvor gekommen. Es war angenehm, bekannte Gesichter zu erblicken. Die üblichen Begrüßungszeremonien in Form von Umarmungen fanden statt und wir begaben uns in unsere Schlafgemächer um auszupacken und alles zu inspizieren. Meine drei Mitschnarcher, Wolfgang, Hartmut und Detlef waren bereits eingetroffen und Wolfgang hatte sogar schon alle Betten bezogen. Hut ab. Dafür hat er einen gut bei mir. Nach und nach trafen auch die restlichen Church People in der Herberge ein und die Atmosphäre wurde immer kuscheliger.
Um 18 Uhr begann die Eröffnungsveranstaltung vor dem neuen Rathaus am Trammplatz. Wir fuhren in Auftrittskleidung mit der U-Bahn und auf dem Weg dorthin begegneten wir schon sehr vielen Menschen, die auch so einen schönen Gospelausweis um den Hals trugen wie wir. Ich fand es sehr imposant, was sich mir dort bot. Menschenmengen strömten in Richtung Rathaus, Es wurden immer mehr. Die Musik hatte bereits begonnen und es kribbelte schon in meinen Beinen. Eine komplette Band spielte dort und verschiedene Chöre sangen nach und nach dazu.
Der Hunger hatte anfangs noch die Oberhand bei mir, aber nach dem Verzehr einer leckeren Bratwurst plus Pommes und einem kühlen Blonden war der gröbste Appetit gestillt. An Kerstins Brezel und Brittas Brötchen durfte ich mich auch großzügig bedienen. Zu meiner Freude erblickte ich Tine und Joachim, die das Ganze moderierten.
Es war schön, so viele Gleichgesinnte auf einem Haufen zu sehen und sich mitten unter ihnen zu befinden. Aber die Zeit ging wie immer sehr schnell vorbei und wir mussten so langsam zusehen, dass wir in Richtung Bemerode fuhren. Denn dort sollten wir einen Auftritt in der St. Johanniskirche haben, im Wechsel mit dem Gospelchor Lutter. Die meisten fuhren wieder mit der U-Bahn. Ralf fuhr mit den üblichen Verdächtigen inklusive Simons Saxophon und Detlefs Cajón per Auto zum bevorstehenden Auftritt. Dort angekommen mussten wir entsetzt feststellen, dass das vorbereitete Buffet von den Menschenmengen, die sich dort bereits aufhielten, längst verspeist wurde. Das fing ja gut an.
Einige von uns mussten sich daraufhin noch woanders stärken, so dass beim Einsingen leider nicht alle von uns dabei waren, bzw. nach und nach eintrudelten. Aber das Schlimmste war, dass das Einsingen irgendwie gar nicht so richtig klappen wollte. Der Sound in der Kirche war katastrophal. Ich hörte die anderen Stimmen kaum. Es wollte nichts so wirklich klappen. Wenn man dann noch die Uhrzeit bedenkt. Es war ja zwischenzeitlich fast 22 Uhr. Und so gingen wir dann noch in eine kurze Pause bevor es losging. Meine Laune war nicht die beste und ich hoffte, dass wir uns noch steigern würden.
Dann ging es los. Der Gospelchor Lutter fing an, seine ersten vier Lieder vorzutragen. Phänomenal fand ich die Singstimme der Chorleiterin. Danach sollten wir unseren ersten Set singen. Ich glaube, alle von uns waren angespannt. Nachdem wir uns in Position gestellt hatten, ertönten die ersten Töne von “I woke up this morning” und siehe da, wie auf Knopfdruck brachte der Chor nicht nur eine gute, sondern eine perfekte Leistung. Britta und Detlef waren stimmlich in Hochform und Simon groovte lässig am Piano.
Das Publikum war bereits nach wenigen Takten am smilen und das übertrug sich natürlich auf uns. Wir hatten sie im Sack. Noch bevor das Lied zu Ende war begann die Gemeinde zu applaudieren. Was für ein Unterschied. Noch vor einer halben Stunde sah alles ganz anders aus. Jetzt konnte uns nichts mehr stoppen. Jeder unserer Songs saß und die Menge zeigte sich erkenntlich, indem sie fleißig mitklatschte und auch nach einem Lied noch genug Kraft hatte, um zu applaudieren. Eine Dame in der dritten Reihe musste ihre Jacke ausziehen. Wir waren zu heiß.
So ging unser erster Set zu Ende und der andere Chor durfte wieder ran. Wir nahmen wieder am Rand Platz. Diesmal unterstützen wir den Chor durch unser Mitklatschen. Wir bauten sogar einige Feinheiten ein. Detlef bediente gekonnt sein Cajón und rundete damit alles ab. Anfangs schienen sie dadurch noch etwas irritiert aber ich bin mir sicher, dass es ihnen gefallen hat. Das Publikum wusste gar nicht, wo es zuerst hinschauen sollte. So etwas hatten die Herrschaften sicher noch nie erlebt.
Unser zweiter Set stand dem ersten in nichts nach. Die Menschen liebten uns. Ute fotografierte uns in jeder nur erdenklichen Position. Selbst unter der Kirchenbank war sie zu finden. Ich hatte während meines Solos sogar noch Zeit, mich für sie in Pose zu stellen. Es machte einfach nur Spaß. Einen stimmlich so brillianten Chor während eines Solos hinter sich zu haben stärkt ungemein und ich fühlte mich sehr sicher.
Der Höhepunkt des Abends sollte jedoch noch kommen. Simons Eigenkomposition “We came together tonight” Wir sangen sie zusammen mit dem anderen Chor und bezogen das Publikum mit ein. Markus war fantastisch und in seinem Element. Er dirigierte, inspirierte und wahrscheinlich transpirierte er auch. Aber wem ging es an diesem Abend nicht ebenso. Dadurch, dass er uns und das Publikum so anheizte, verlieh er Simons Song die nötige Würze.
Marius’ Geschick und Gehör hatten wir es zu verdanken, dass wir soundtechnisch so gut rüber kamen. Wie gut, dass er mit dabei war. Wie ich bereits erwähnte, war dies der Höhepunkt des Konzertes. Der andere Chor freute sich sichtlich, aber ich glaube, dass sie so viel Energie, und die kam an diesem Abend eindeutig rüber, nicht gewohnt waren. Fazit: Wir haben die Kirche gerockt.
Euphorisch aber auch ein bisschen kaputt aufgrund der bisherigen Geschehnisse, fuhren wir Richtung Herberge. Wir mit dem Auto. Der Rest mit der U-Bahn. Dort angekommen saßen wir noch ein Weilchen unten, aßen Süßes und plauderten noch ein wenig zusammen. So langsam trudelten die Church People ein und kurz darauf begaben sich alle in ihr heiß ersehntes Bett. Trotz Alkoholverbots köpfte Detlef ein Flasche Wein und wir vier genossen diesen Schlummertrunk. Um 2.30 Uhr ging in unserem Zimmer das Licht aus. Die Ohrenstöpsel befanden sich bereits in meinen Ohren und ich schlief zufrieden auf meinem bequemen Kissen ein. Es war ein schöner Tag.
Samstag, 6. September, 7 Uhr morgähns, Hannover
Ich hatte einen angenehmen Schlaf. Unsere kurzlebige 4er-WG erwachte und wir gingen, nachdem wir uns hübsch gemacht hatten, geschlossen zum – für mich wirklich frühen – Frühstück. Müde aber glückliche Gesichter, wohin das Auge sah. Das Erlebte vom Vortag war kaum richtig verdaut, da ging es nach dem Frühstück auch schon weiter.
Treffen aller Chöre in der AWD-hall zur Masschoir-Probe stand als nächstes auf dem Programm. Dort angekommen, wurden wir auf die jeweiligen Ränge gelotst, auf denen sich die dazugehörigen Stimmen befanden. Zu meiner Freude erblickte ich zwischen den Tenors, wie der Engländer sagt, auch das weibliche Geschlecht. Wenn auch nur spärlich vertreten. Seltsamerweise entdeckte ich bei den Sopranos Männer in den Reihen… Warum nicht.
Dann ging es los. Und wie. Hans Christian Jochimsen betrat die Bühne und brachte uns auf eine herrlich erfrischende, spritzige, humorvolle und professionelle Art unsere Parts für den Abschiedsgottesdienst am nächsten Tag bei. Er sprach nur Englisch aber er war gut zu verstehen. An ihm ist ein Comedian verlorengegangen. Ich hätte ihm den ganzen Tag zuhören können. Weiter ging es mit Dieter Falk, der uns in lässiger und lockerer Art zwei Lieder verständlich rüberbrachte. Den Abschluss bildete Tore W. Aas, auf den ich schon sehr gespannt war. Auch er brachte uns zwei schöne Lieder näher. Leider muss ich sagen, dass ich von seiner Art wenig begeistert war. Ich hörte später von anderen dieselbe Aussage.
Dann war es auch schon wieder an der Zeit aufzubrechen, denn wir hatten die Ehre, noch einen weiteren Auftritt zu geben. Wieder in der Erlöserkirche bei Tine und Joachim. Schnell rein in die Auftrittskleidung und ab mit der Bahn bzw. zu Fuß. Viele von uns stärkten sich vor der Kirche noch mit Erbsensuppe. Ich traute mich nicht. Leider fielen unser Einsingen und der Auftritt von Sister T. & The SPA Gospel Unit, die vor uns begeisterten, auf dieselbe Zeit, so dass wir nur kurz am Anfang und am Ende die Chance hatten, einen Blick auf Tine und ihre Mitstreiter zu werfen.
Die Umstände bei diesem Auftritt waren anders als am Tag vorher. Bei Sister T. war die Kirche gut gefüllt. Dann war Pause und die Zuschauer verließen fast alle die Kirche. Es kamen leider auch nicht alle wieder zurück. Aber wie immer gaben wir unser Bestes. Ralf und Markus glänzten bei “This little light of mine”, Bettina überzeugte schon wie am Vortag mit “Higher and higher” und erstmalig teilte ich mir mit Markus das Solo bei “Swing down sweet chariot”, welches sonst von Ole gesungen wird. Simon war zufrieden mit dem Chor. Ich persönlich fand, dass “I woke up this morning” sich an diesem Tag am coolsten anhörte. Jetzt, wo der Song rausfliegt…
Danach waren wir froh, dass wir Freizeit hatten. Jeder verbrachte sie anders. Einige fuhren direkt in die City, wo sensationelle Bands spielten. Andere zogen sich in der Herberge legere Kleidung an, um dann die Stadt unsicher zu machen. So wie Wolfgang und ich. Die City war brechend voll aber schnell trafen wir auf unsere Chormitglieder. Nach einer kulinarischen Stärkung im Thai-Imbiss genossen wir noch ein paar Songs des Afro Gospel Choirs. Dass das Highlight des Abends in der AWD-Hall noch vor uns lag, vergaß man beim Hören und Sehen dieses Chores.
Bevor wir alle in die AWD-Hall gingen, hatten wir noch kurz die Chance in unserer Herberge auf dem Balkon zu sitzen, um uns etwas zu entspannen. Angela zupfte elegant auf ihrer Gitarre. Auch Britta spielte ihre zwei Lieder und bei Mull of Kintyre stimmte ich mit meiner leicht mitgenommene Stimme ein. Auch ich versuchte mich an ein paar Nummern. Es war eine schöne Atmosphäre mit lieben Menschen.
Ich glaube, unser gesamter Chor befand sich dann später am Abend in der großen AWD-Hall, denn Kirk Franklin aus Amerika sollte uns zeigen, was er konnte. Oder muss es heißen, was seine Band konnte? Nach einer Vorband (Joakim Arenius and Praise Unit), die zwar funky anfing, aber leider schnell monoton wurde, ging es los.
Kirk Franklin und seine Spitzenband betraten die Bühne und der Großteil des Publikums war sofort elektrisiert. Der Mann war ein Energiebündel, ein Entertainer, der seiner Band, seinen Sängern und Sängerinnen extrem viel Freiraum ließ, dass man sich schon wundern musste. Das tat meiner Begeisterung keinen Abbruch. Im Gegenteil. Daran sollten sich andere Künstler ein Beispiel nehmen. Zwei Stunden nonstop Power und als allerletzte Zugabe spielte der Keyboarder die amerikanische Nationalhymne im Stil von Jimmy Hendrix, so wie es in Woodstock zu hören war, was in vielerlei Hinsicht bemerkenswert war. Jimmy hätte sich darüber gefreut.Wir hatten es zum Glück nicht weit zur Herberge. Einige der Damen hatten mittags bereits alkoholische Getränke ins Haus “geschmuggelt” und diese warteten darauf, vernichtet zu werden. Einige von uns taten das auf dem Balkon. Andere suchten die Bar in der Herberge auf. Freundlich wies uns ein Mitarbeiter der Herberge um 00:50 Uhr an, die Party auf dem Balkon doch in der nächsten Viertelstunde zu beenden und die Getränke mitzunehmen. Das geschah zu meiner Verwunderung dann auch recht zügig. Man bemerkte, dass es einigen geschmeckt hatte. Diesmal waren meine Männer und ich bereits um 1:30 im Bett. Der Schlaf sollte nicht lange auf sich warten lassen.
Sonntag, 7. September, wieder 7 Uhr, Hannover
Heute fiel mir das Aufstehen etwas schwerer als gestern. Woran das wohl lag? Nicht am Alkohol, wie einige vielleicht vermuten könnten. Beim Frühstück hatten mehrere aus ihren Fehlern vom Vortag gelernt und erschienen diesmal früher, um noch einen guten Platz zu ergattern. Der Chor wollte mittags gemeinsam essen und die Speisekarte ging rum. Timo und Hubert hatten einen feinen Laden gegenüber vom Hauptbahnhof ausfindig gemacht, der es mit uns aufnehmen konnte. Als ich versuchte, Simons Mutter die Speisekarte zu übersetzen, sah ich mich schnell gezwungen, Simon um Hilfe zu bitten. Kennt einer von euch das englische Wort für “Schnitzel”? Zu meiner Verwunderung erfuhr ich, dass man auch im englischen “Schnitzel” sagt. Vielleicht mit einem Slang.
Da wir bis 9 Uhr die Zimmer zu räumen hatten, kam nach dem Frühstück etwas Bewegung ins Geschehen. Die Sachen wurden eifrig in PKWs und Minibussen verstaut. Viele gingen danach wieder in die AWD-Hall, um dem zweiten Teil der Masschoir-Probe beizuwohnen. Britta, Ralf und mich trieb es ans Wasser, nicht ins Wasser. Obwohl das bei diesen herrlichen Temperaturen sicher eine nette Abwechslung gewesen wäre. So liefen wir drei an der Leine (dem Fluss) entlang Richtung Innenstadt. Das nächste Café sollte uns gehören. Wir stärkten uns mit heißen, koffein- und schokoladenhaltigen Getränken und hatten schöne Gesprächsthemen.
Wieder zurück vor der Herberge trafen wir den Rest der Church People. Einige sonnten sich. Es war eine entspannte Situation. Ich las Britta und Ralf eine gruselige mit Humor gewürzte Geschichte aus meinem Buch vor und war rechtzeitig fertig, denn jetzt hieß es aufbrechen, zum Mittagessen. Bevor wir die Bahn erreichten, schoss Ute noch einige Fotos vom Chor auf der Brücke und bewies dabei wieder ihr Können.
Nach dem Essen mussten wir uns etwas sputen, denn der Abschlussottesdienst sollte um 15 Uhr beginnen. Es war abzusehen, dass wir es nicht pünktlich schaffen würden. Ein Minibus fuhr schon vorzeitig Richtung Heimat. Jetzt hieß es Abschied nehmen von lieben Menschen, mit denen man ein Wochenende verbracht hatte. Umarmungen fanden statt. Ich hatte das Gefühl, dass sie diesmal intensiver waren, als bei unserer Ankunft.
Dann bewegte ich mich in Richtung AWD-Hall und musste leider feststellen, dass sie rappelvoll war. Von Church People keine Spur. Nicht mal bei den Tenören war noch Platz. Frust kam bei mir auf. Da erschien zu meiner Rettung Ralf und nahm mich mit in die Reihen, in denen ich mittlerweile liebgewonnene Menschen erblickte. Meine Laune besserte sich allmählich und der Gottesdienst nahm seinen Lauf. Die Lieder der Masschoir-Probe mit kompletter Bandunterstützung und Solosängern folgten. Wir sangen mit, so gut wir konnten, oder wie es unsere Stimmen zuließen. Die Landesbischöfin sprach. Es wurde Wein und Brot durch die Reihen gereicht. Ein Gottesdienst der anderen Art.
Als auch das letzte Lied verklungen war, begaben wir uns Richtung Ausgang. Bei so vielen Menschen unseren Chor zusammenzuhalten, war nicht einfach. Wir fanden Simon in der Menge wieder und waren alle leicht amüsiert, denn er sah tatsächlich ein wenig aus, wie ein Hirte, der seine Schäfchen beobachtet. Auch Simon selber fand das lustig. Danke für Deinen Humor. Einige vertriebene Schäfchen lockten wir mit einem, von Simon aus Namibia mitgebrachtem Freudenruf – den dort nur die Frauen benutzen – in unsere Richtung.Was wohl die Anderen gedacht haben mögen?
Dann folgte der große Abschied. Jeder begab sich zu seiner Mitfahrgelegenheit und die Umarmungen wollten gar kein Ende nehmen. Anschließend ging es in Richtung Heimat. Jeder hatte ein anderes Tempo aber alle kehrten wir gesund und voll von wundervollen Erlebnissen und Eindrücken wieder zurück nach Hause. Ich denke, jeder von uns, der die Atmosphäre dieses Wochenendes genießen durfte, hat etwas Positives mitgenommen. Ich bin immer noch aufgeladen.Das hat den Chor wieder ein Stückchen näher zusammengebracht.













